6 Tipps für einen besseren Einblick in Ihr Reputationsmanagement

Tips reputatiemanagement OBI4wanKommunikations- und Reputationsabteilungen lieben Daten. Umfrageergebnisse, Reputationswerte, Markenkennzahlen, Medienwerte und Reichweite – anno 2019 verfügen wir über zu viele Daten und deshalb sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Wie können Sie Technologien dafür einsetzen, einen besseren Einblick zu erhalten? In diesem Artikel verraten wir Ihnen sechs Tipps dazu, wie Sie Daten in zielführende Erkenntnisse umsetzen, die Ihrem Unternehmen etwas bringen!

Was man nicht messen kann, lässt sich nicht managen

Analysen der Social Media gehören schon seit Jahren zur Geschäftspraxis. Unternehmen erheben NPS-Werte und Responsezeiten. Volumengrafiken werden zum Stellenaufbau und -abbau eingesetzt und wir kennen die Trending Topics mittlerweile in Echtzeit. Über den online Kundenservice und Social Media Management Tools beobachten wir konstant, welche Themen im Zusammenhang mit unserer Marke eine Rolle spielen. Dennoch vertrauen wir der Technik und möglicherweise auch unserer eigenen Fähigkeit, die Big-Daten-Analyse richtig zu interpretieren, in vielen Fällen noch nicht. Es gibt einen Bedarf an konkreten Handlungsempfehlungen.

Viele mit der Unternehmenskommunikation beauftragte Abteilungen sind auf der Suche nach den richtigen Hebeln zur Verbesserung des Firmenrufs. Es ist jedoch gar nicht so schwierig, in dem Datenstrom, der uns täglich zu überfluten scheint, eine Reihe wirksamer Hebel zu finden. Entscheidend ist, dass Sie die richtigen Aspekte miteinander zu vereinen verstehen. Die folgenden Tipps sind Handlungsempfehlungen, die Ihnen bei der (teilweise automatisierten) strukturellen Reputationsanalyse weiterhelfen.

1. Tipp: Die Volumina selbst sind nicht aussagekräftig, blicken Sie über die Mengen hinaus

Volumenanstiege können auf ganz unterschiedlichen Aspekten beruhen. Jemand, der mehrmals denselben Tweet verschickt und/oder viele Retweets bekommt, Gewinnspiele oder wenn Ihr Unternehmen beiläufig im Rahmen eines anderen Themas zur Sprache kommt. Erstellen Sie deshalb immer eine durchdachte Analyse solcher Spitzenwerte. Was sind die Trending Topics? Veränderte sich die Stimmung? Welche Stakeholder waren beteiligt?

Volume versus trending social media OBI4wan

Richten Sie sich außerdem nicht nur auf die Volumina. Probleme brauchen nicht unbedingt hohe Volumina, um Einfluss zu haben. Berücksichtigen Sie in Ihrer Analyse aus diesem Grund auch immer die Reichweite, die Quellentypen und Quellen. Dazu gehören beispielsweise Zeitungen, Radio und Fernsehen sowie äußerst einflussreiche Quellen, wie branchenbezogene Blogs und führende Meinungsmacher.

2. Tipp: Messen Sie Ihre Kernwerte

Aus gutem Grund haben Sie eine Kommunikationsstrategie für Ihr Unternehmen konzipiert und ausgearbeitet. Sie umfasst die Kernwerte, die in der Berichterstattung zum Ausdruck kommen sollen. Die strukturelle Messung dieser Werte ist verhältnismäßig einfach, wenn Sie über ein Social Media Monitoring Tool verfügen: erfassen Sie, welche Begriffe im Zusammenhang mit diesen Werten genannt werden und führen Sie dementsprechende Analysen durch. Berücksichtigen Sie auch die herrschende Stimmung bezüglich der Kernwerte und ermitteln Sie, ob sie sich verbessert.

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3. Tipp: Was bewirken Ihre Pressemitteilungen? Erfassen Sie ihren Einfluss nach dem Versenden

Ein besonders beliebtes Thema: Pressemitteilungsanalyse. Für viele Fachkräfte im Bereich der Unternehmenskommunikation, wie zum Beispiel Pressesprecher, ist das Erstellen und Verteilen von Pressemitteilungen ein wichtiger Teil ihrer Funktion. Natürlich wissen Sie ungefähr, wie etwas ankommt und häufig werden auch Mitarbeiter damit beauftragt, eine ansprechende Übersicht davon zu erstellen. Die Wirkung von Pressemitteilungen wird jedoch zu selten wirklich erfasst, obwohl das zu wichtigen Erkenntnissen für die Optimierung Ihrer PR-Strategie führen kann.

  • Welche Medien übernehmen welche Themen?
  • Welche Themen schneiden am besten ab?
  • Welche Pressemitteilungen tragen zu einem Stimmungswandel in der Berichterstattung in den Social Media bei?

4. Tipp: Vergleichen Sie das Verhältnis zwischen proaktiver und reaktiver Berichterstattung

Ein weiterer wichtiger Parameter ist das Verhältnis zwischen proaktiver und reaktiver Berichterstattung. Indem Sie es strukturell erfassen, erhalten Sie ein aussagekräftigeres Bild davon, welche Berichterstattung „Sie überfällt“ und welchen Teil davon Sie selbst in gewisser Weise lenken konnten. Das ist hinsichtlich Ihrer Strategie von Nutzen. Berücksichtigen Sie deshalb vor allem Hashtags und Nennungen im Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen im Verhältnis zur Berichterstattung, die vom Unternehmen aus initiiert wurde.

Proactive service OBI4wan5. Tipp: Branchenkenntnisse – welche Themen spielen eine Rolle und wie wirken sie sich aus?

(Social) Media Monitoring befasst sich nicht nur mit Ihrem eigenen Unternehmen. Die Markenreputation umfasst mehr als nur die eigene Marke und kann auch vom Ruf der gesamten Branche beeinflusst werden. Eine Krise bei Unternehmen X in derselben Branche kann dazu führen, dass auch Unternehmen Y (Ihr Unternehmen) verstärkt zum Gesprächsthema wird. Wenn Sie als Kommunikationsfachkraft wissen, welche Themen sich auf Ihre Branche insgesamt auswirken, hilft das Ihnen bei der Lenkung bzw. bei der Verlagerung Ihres Fokus.

6. Tipp: Behalten Sie wichtige Stakeholder im Blick

Als Kommunikationsfachkraft haben Sie die wichtigsten Stakeholder erfasst. Sie wissen im Allgemeinen bereits, wie der Tenor bezüglich bestimmter Themen lautet. Gehen Sie doch einmal einen Schritt weiter: Können Sie die Stakeholder in Gruppen gliedern? Lassen sich so bestimmte Trends entdecken?

Nehmen wir eine innerbetriebliche Frage als Beispiel. Eine solche Frage kann schon schnell außerhalb des Unternehmens aufgegriffen werden. Durch das Monitoring innerbetrieblicher Stimmungen und Diskussionen sind Sie auf jeden Fall besser vorbereitet. Für immer mehr Kunden nimmt OBI4wan Plattformen wie Yammer in das Monitoring auf und zwar nicht so sehr, um die Kommunikation der Beschäftigten einzuschränken oder zu kontrollieren, sondern um über einen kontinuierlichen Gradmesser hinsichtlich innerbetrieblicher Fragen und Gesprächsthemen zu verfügen.

Der menschliche Aspekt wird beim Monitoring immer von Bedeutung sein. Wir können es uns jedoch leichter machen. Hoffentlich tragen diese Tipps zu mehr Selbstverstrauen bei und fassen Sie den Mut, schneller mit dem Monitoring Ihrer Online-Markenreputation loszulegen.

Sind Sie gespannt darauf, wie sich das Reputationsmanagement entwickeln wird? Lesen Sie auch unseren Artikel zu den diesjährigen Trends im Reputationsmanagement!

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