Der ideale Zeitpunkt für einen Social Media-Beitrag

Als Kommunikationsprofi verbringen Sie viel Zeit mit der Erstellung von Content und sorgen damit für eine sorgfältige Verbreitung Ihrer Botschaft. Der Einsatz von Social Media ist dafür mittlerweile alltäglich geworden. Aber heute haben wir es mit einer Überladung von Informationen zu tun, einer sogenannten „Infobesity“. Wie bleiben Sie als Unternehmen sichtbar und relevant in einer Welt, in der Neuigkeiten in Hülle und Fülle vorliegen? Und wie erreichen Sie mit Ihren Beiträgen in den sozialen Medien die richtige Zielgruppe? Daten können hier die Lösung bieten.

In vorliegenden Studien werden schon Richtzeiten für die Veröffentlichung auf Social Media Plattformen angegeben. Durchgeführte Studien geben einen guten Einblick, wann die beste Zeit ist einen Social Media-Beitrag zu teilen. So wird für Facebook und Twitter empfohlen, am frühen Nachmittag zu posten, während Linkedin meist frühmorgens oder am Spätnachmittag besucht wird.

Quelle: Business 2 Community

Dies bietet aber keine Garantie dafür, wie Menschen in Ihrem Marktsegment soziale Medien nutzen. Es ist aber für ein Unternehmen möglich, die verfügbaren Daten zu analysieren, um Übereinstimmungen zwischen erfolgreichen Berichten, Inhalten und dem idealen Zeitpunkt der Veröffentlichung zu finden.

Daten als Hilfsmittel

Es gibt Mittel, mit denen Sie festzustellen können, wann Ihre Zielgruppe online ist und über Ihre Marke spricht. Wie das nachfolgende Beispiel zeigt, erfahren wir wann die Zielgruppe der ‚NS‘, der Niederländischen Eisenbahn, ein Gespräch mit dem Unternehmen aufnimmt. Es ist deutlich erkennbar, dass um die Hauptverkehrszeit am Morgen und am Abend mehr Aktivität stattfindet und dass die Interaktivität am Sonntag am niedrigsten ist.

OBI4wan – Erwähnungen NS auf Twitter

Erwähnungen von NS auf Twitter von Januar 2017 bis Ende März 2017

Mit der gleichen Methode können Sie Themen und Konkurrenten analysieren. Wann wird über Ihr Core-Business gesprochen? Und wie zu dem Zeitpunkt, an dem Sie Ihren Content online stellen? Aber schauen Sie sich auch die Zeiten an, an denen Ihre Konkurrenz etwas veröffentlicht. Entscheiden Sie dann, ob Sie gleichzeitig publizieren wollen oder womöglich zu einem anderen Zeitpunkt, der weniger benutzt wird, sodass der Inhalt womöglich besser sichtbar wird.

Realtime-Marketing: Nutzen Sie den Augenblick!

Ergänzend zum üblichen Content gibt es auch Anschlussmomente. Wir kennen alle die Ereignisse im Kalender, die festgelegt sind, wie z.B. der Valentinstag, oder große Veranstaltungen wie die Olympiade. Aber es gibt auch Momente, die sich nicht vorhersagen lassen. Trend-Themen oder die witzige Reaktion eines Kunden sind Beispiele dafür. Diese fallen unter die sogenannten ‚Mounting Moments‘ und ‚Micro Moments‘, wie das nachfolgende Momente-Modell von The Network is the Message zeigt.

 

‘The Network is the Message’: Momente-Modell

Es ist wichtig, bei Mounting- und Micro-Momenten einzuhaken. Das sind z.B. die Momente, an denen der Kunde über Ihr Core-Business spricht oder eine scharfsinnige Antwort zu einem Bericht gibt. Dadurch, dass Sie sich bei derartigen Momenten dazwischenschalten, können Sie gezielt mit Nutzern in Kontakt kommen und einen persönlichen Beitrag dazu erstellen und so die Beziehung zwischen Ihrer Marke und dem Kunden stärken. Es geschieht regelmäßig, dass solche Reaktionen eine große Reichweite haben.

Berücksichtigen Sie die Plattform auf der Sie veröffentlichen

Jede Social Media-Plattform hat einen eigenen Algorithmus, der Einfluss auf die Leistung Ihres Beitrags hat. Zum Beispiel haben Instagram, Linkedin und Facebook meist keine chronologische Zeitachse, bei der die Zahl der Impressionen und Interaktionen Einfluss darauf hat, wie oft Ihr Posting gezeigt wird. In diesem Fall liegt der Schwerpunkt vor allem bei der Relevanz. Deshalb ist es wichtig auf Media Monitoring zu setzen und zu beobachten, was innerhalb Ihrer Zielgruppe passiert.

Twitter ist chronologisch und viel kurzlebiger und fokussiert sich im Augenblick darauf, sich als Nachrichtenmedium zu etablieren anstelle einer Social Media-Plattform. Im Gegensatz zu anderen Kanälen verfällt der Effekt eines Tweets auch schneller. Es ist deshalb hier auch nicht ungebräuchlich Berichte öfters als nur einmal zu teilen. Achten Sie auf Abwechslung in Ihrem Content, damit die Wiederholung Ihrer Beiträge Ihre Zielgruppe nicht langweilt. So etwas ist beispielsweise dadurch möglich, indem Sie verschiedene Teile aus dem Inhalt in unterschiedlichen Tweets hervorheben.

Mithilfe eines Tools, mit dem Sie Social Media-Beiträge planen können, sind Sie als Unternehmen auch in der Lage außerhalb der Bürozeiten auf Social Media präsent zu sein und den Content während der gesamten Woche strukturiert und übersichtlich aufzuteilen.

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Stetiges analysieren und optimieren

Überprüfen Sie, wann Ihre Zielgruppe online ist und entscheiden Sie dann, ob Sie für einen größeren Nutzer-Bereich Ihren Content einplanen wollen. Aber Hauptsache ist: das Erreichen Ihrer eigenen Zielgruppe. Analysieren Sie weiterhin die Resultate, um herauszufinden, was für Ihr Unternehmen der effektivste Zeitpunkt für die Freigabe der Beiträge ist und seien Sie sich vor dem Publizieren Ihrer Postings bewusst, dass es pro Plattform Unterschiede gibt. Benutzen Sie ein Tool zum Planen der Beiträge in den sozialen Medien, damit Sie eine Übersicht darüber behalten, was Sie im Laufe einer Arbeitswoche online gestellt haben und um eine optimale Verbreitung Ihrer Botschaft zu sorgen.

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