4 Schritte zur Strukturierung von Online-Monitoring

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Es ist noch keine zwanzig Jahre her, da war alles, was in der Zeitung stand, die Wahrheit, und was im Fernsehen kam, die Realität. Kommunikationsberater und Journalisten bestimmten weitgehend, wie die Berichterstattung aussah. Die „Zielgruppe“ konnte mittels eines eingesandten Briefes reagieren. Und wie sieht das jetzt aus? Durch das Internet und die sozialen Medien kommunizieren Marken und Menschen unabhängig voneinander. Jeder vermittelt seine eigene Wahrheit und ein Individuum ist manchmal ebenso einflussreich wie eine Marke mit einer großen Kommunikationsabteilung.

Zweigleisigkeit bietet Chancen

Der ideale Dialog, der wechselseitige Austausch und die Interaktion mit Nutzern sind jetzt in Reichweite. Über Facebook, Twitter oder Instagram können Sie genau den erreichen, den Sie ansprechen wollen. Mit einer guten Kombination von Inhalt, Bild und der richtigen Zielgruppe beziehen wir Kunden, Interessierte oder Stakeholder beim Unternehmen mit ein. Oft mit konkreten Zielsetzungen im Hinterkopf. Mehr Likes, Shares und Kommentare zeigen, dass wir immer mehr Menschen erreichen. Aber die Reichweite ist nur eine Seite der Geschichte. Für eine effektive Kommunikationsstrategie muss man in die Tiefe gehen. Denken Sie daran, Gefühle zu messen und zuzuhören, was Kunden und Stakeholder betrifft. Dies ist wichtig, um darauf nötigenfalls zu reagieren, um eine gute Kommunikationspolitik zu betreiben, aber vor allem um die richtigen strategischen Entscheidungen treffen zu können.

Die Bedeutung von Monitoring für den Kommunikationsexperten

Soziale Medien haben die Rolle des Kommunikationsexperten in großem Maße verändert. Einblick in die Außenwelt oder das Spielfeld ist entscheidend. Wissen Sie, welche „Spieler“ rund um das Unternehmen aktiv sind und wieviel Einfluss sie haben? Tragen sie zur Verwirklichung von Unternehmenszielen bei oder nicht? Als Kommunikationsexperte halten Sie Ihrem Unternehmen mit den Erkenntnissen über die Innen- und Außenwelt einen Spiegel vor. Sie geben dem Management buchstäblich die Regler in die Hand, an denen sie drehen können. So erhalten sie als Kommunikationsexperte mehr Bedeutung und können Ratschläge geben, die der Situation angemessen sind.

Zwei Ziele des Medien-Monitorings

Monitoring dient zwei Zielen… Sie überwachen als erstes alles, um die Effizienz der Kommunikation zu messen. Dies sollte eigentlich ein Standardverfahren sein, doch Studien zeigen, dass man oft nur evaluiert, wenn es einen bestimmten Grund dafür gibt. Das ist ungenügend, wenn man bedenkt, dass gerade durch das strukturelle, aufmerksame Monitoring von Effizienz die Ergebnisse der Kommunikation schneller korrigiert und beeinflusst werden können.

Ein weiteres Ziel des Monitorings besteht darin, Themen und Probleme zu identifizieren. Durch Monitoring sehen Sie, welche Themen besprochen werden, was über sie gesagt wird, welche Gefühle mitschwingen und wie es in Beziehung zu Ihrem Unternehmen gebracht wird. Aber auch, wie die Beteiligten untereinander über bestimmte Themen sprechen.
Durch die Gewährleistung eines guten Monitorings können Sie eine Vielzahl von Informationen abrufen, die Ihnen helfen, eine noch bessere und aktuellere Kommunikationsberatung bereitzustellen.

4 wichtige Schritte beim Aufbau einer Monitoring-Struktur

Berücksichtigen Sie die folgenden vier Punkte, wenn Sie eine Monitoring-Struktur einrichten:

1. Begründen Sie klar, warum Sie ein Monitoring betreiben

Es gibt in den sozialen Medien so viele wertvolle Informationen, dass sie damit nur etwas anfangen können, wenn Ihnen genau bewusst ist, mit welchem Zweck sie Monitoring betreiben.

2. Bestimmen sie anhand von Schlagwörtern, was Sie wissen möchten

Vermeiden Sie einen Informationsüberfluss und arbeiten Sie mit gezielten Suchanfragen. Diese Suchvorgänge bestehen aus Keywords oder einer Kombination von mehreren Keywords. Dadurch können Sie relevante Nachrichten, Diskussionen und Trends abrufen. Sie bekommen Einblick in das Verhalten von Mitbewerbern, Mitarbeitern und Kunden. Darüber hinaus können Sie gut verfolgen, was über Sie, Ihre Marke und Ihre relevanten Themen online und auf (Nachrichten-) Webseiten und Foren gesagt und geschrieben wird.

3. Beschränken Sie sich nicht auf Social Media

Wenn wir über soziale Medien sprechen, denken wir an Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagram, Snapchat und (meinetwegen) Google+. Seien Sie sich aber bewusst, dass es viel mehr Medien gibt, über die Menschen miteinander sprechen und die Sie kennen sollten. Stellen Sie sicher, ein vollständiges Bild der Medienlandschaft zu erhalten, die für Sie von Bedeutung ist. Denken sie zum Beispiel an Foren wie guenstiger.de, Tripadvisor oder die Stiftung Warentest. Vergessen Sie auch nicht die Blogs bedeutender Personen und Interessenverbände, denen viele Anhänger folgen. Hier beginnt oft die Meinungsbildung der Öffentlichkeit. Je schneller sie antizipieren können, desto besser ist es für Ihr Unternehmen.

4. Erstellen Sie einen Workflow

Leistungsfähiges Monitoring ist nun zum Greifen nah. Das bedeutet aber noch nicht, dass Sie auch erfolgreich sein werden. Alles steht und fällt mit einem effizienten Workflow. Sie müssen täglich die Ergebnisse auswerten und die erforderlichen Maßnahmen ergreifen. Erstellen Sie eine wiederkehrende Routine, die sie konsequent anwenden.

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